Ich bin Karina David,

Mutter von zwei Kindern. Heute begleite ich Frauen und Familien nach schwierigen und belastenden Geburten.

Wenn du wissen möchtest, wie ich dazu komme, lade ich dich herzlich ein weiterzulesen:


 

Nach der Schule studierte ich Tiermedizin. Es war für mich logisch – ich liebte Tiere, hatte einen guten Abiturschnitt und nach dem Studium hatte ich sehr viele Möglichkeiten offen.

Ich entschied mich im Anschluss dafür eine Promotion zu schreiben.

 

Während der Promotionszeit wurde ich mit Mitte zwanzig schwanger – und ich freute mich riesig darüber.

Ich bereitete mich auf eine Hausgeburt vor, da ich das von meinen jüngeren Geschwistern kannte, die auch zu Hause auf die Welt gekommen sind.

             

   

 

 

Als ich 12 Tage über dem errechneten Termin war (nebenbei bereitete ich die Hochzeit mit meinem heutigen Mann vor und bastelte Einladungskarten), beschloss ich mit meiner Hebamme, dass wir die Geburt mit Rhizinusöl einleiten.

 

Als wir nach der Geburt noch einmal darüber sprachen, stellte sich heraus, dass meine Hebamme der Meinung war, dass ich nicht mehr warten möchte.

 

Und ich hatte das Gefühl, meiner Hebamme wäre es zu riskant noch länger zu warten und sie würde mich eventuell nicht länger bei einer Hausgeburt begleiten.

 

Zu dem Zeitpunkt der Entscheidung war uns das beiden aber nicht bewusst.

Und so leiteten wir die Geburt ein – eine lange, anstrengende und schmerzhafte Geburt. Die Wehen waren so schnell so heftig, dass ich mich nicht ausruhen konnte.

Es war bald klar, dass die Geburt länger dauern würde und nach der Einschätzung meiner Hebamme bräuchte ich zwischenzeitlich Schmerzmittel um mich auszuruhen.

Wir fuhren also doch in die Klinik. Ich war zu dem Zeitpunkt körperlich noch ok, aber ich hatte das Gefühl, ich war nicht gut genug und hätte versagt, weil die Geburt so lange dauert.

In der Klinik hatte ich eine wundervolle Begleitung. Es gab es kaum Eingriffe und mein Sohn wurde auf natürlichem Weg geboren.

 

Aber das Gefühl versagt zu haben, blieb.

                   

Ich brauchte lange, bis ich meinen Sohn als „mein Baby“ annehmen konnte. Es fiel mir sehr schwer ihn zu beruhigen, wenn er weinte.

Eine sexuelle Missbrauchserfahrung, die ich als Kind gemacht hatte, hinderte mich daran meinem Baby körperliche Nähe zu geben. Damals ordnete ich mein Erlebnis noch nicht so ein, aber später erkannte ich die Zusammenhänge.

Alles, was an körperlicher Nähe notwendig war – stillen, tragen, auch wickeln (wobei die Berührungen im Intimbereich beim Saubermachen eine Herausforderung waren) – war für mich in Ordnung.

Aber darüber hinaus kuschelte ich nicht mit ihm oder schmuste mit ihm. Als er älter wurde, tobte er mit meinem Mann und mit meiner Schwiegermutter, aber nicht mit mir. Ich war so neidisch darauf.

Ich wollte ihn nicht „hergeben“, ich klammerte an ihm. Und gleichzeitig konnte ich ihm Vieles nicht geben, weil ich keine echte, liebevolle Verbindung zu ihm hatte.

Nach zwei Sternenkindern (Fehlgeburten), wurde ich mit meinem zweiten Sohn schwanger. In der Schwangerschaft kamen ganz viele Ängste hoch:

  • Ich hatte Angst das Kind wieder zu verlieren.
  • Ich hatte Angst bei der Geburt wieder zu versagen.
  • Ich hatte Angst, dass meine Schwiegermutter mir mein Kind wegnehmen würde.

Ich hatte kein Vertrauen mehr.

Ich brauchte lange, um diese Ängste aufzuarbeiten. Kurz vor der Geburt war ich an dem Punkt, dass ich bereit war.

Und ein paar Tage später schlüpfte mein Sohn bei einer selbstbestimmten Hausgeburt in meine Arme.

Und ich liebte ihn auf den ersten Blick und drückte ihn an mein Herz.

 

 

Heute habe ich zu meinem großen Sohn die gleiche enge Verbindung.

Wir kuscheln, schmusen und toben genauso, wie er es früher nur mit meinem Mann gemacht hat.

 

Um dahin zu kommen, habe ich eine Ausbildung zur Doula gemacht. Ich habe mir Methoden zur Geburtsaufarbeitung angeeignet und sehr kraftvolle und wirkungsvolle Methoden aus dem Coachingbereich.

 

Die Methoden, die ich selbst genutzt habe, wende ich heute mit meinen Klientinnen an, damit sie mit ihrer Vergangenheit Frieden schließen können und die Verbindung zu ihrem Kind genauso intensiv und wundervoll erleben können, wie ich es heute kann.

 

Ich wünsche mir, dass Frauen ihrem Kind die beste Mutter sein können.

Unabhängig davon, wie sie ihre eigene Kindheit erlebt haben.
Unabhängig davon, wie schwierig und belastend die Geburt war.

Ich weiß, dass es möglich ist, mit der Vergangenheit Frieden zu schließen.
Und das, was danach kommt, ist so wunderschön - Energie, Lebensfreude, Lebenslust, Liebe, Dankbarkeit.

Ich habe es selbst erlebt, und erlebe es regelmäßig bei meinen Klientinnen.

Das wünsche ich mir für alle wundervollen Frauen, die es da draußen gibt.
Und ich wünsche es mir für die Kinder. Die ein Leben voller Liebe und Vertrauen verdient haben.

Wenn du mich persönlich kennenlernen willst, lass uns gerne sprechen.

Buch dir hier eine kostenfreie Session.

 

Alles Liebe,

Deine Karina